Fit ins Leben!

Fit ins Leben – eine Woche voller Erfahrungen und wichtiger Impulse

Vom 29. Juni bis 3. Juli konnten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen (4a, 4b und 4c) im Rahmen des Projekts „Fit ins Leben“ eine besondere und abwechslungsreiche Woche erleben. Im Mittelpunkt standen Themen, die die Jugendlichen auf ihrem Weg in die nächste Phase ihrer Entwicklung begleiten: Die Stärkung der eigenen Persönlichkeit, der bewusste Umgang mit Herausforderungen sowie die Vorbereitung auf das Leben nach der Mittelschule.

Die Projektwoche entstand durch die Zusammenarbeit von Katrin Seebacher-Drechsel (Klassenvorstand der 4a), Kristof Köck (Schulsozialarbeit – SCHUSO) und Fabian Rinderer (Leitung des Jugendzentrums BLAIKE). Gemeinsam wurde ein vielfältiges Programm entwickelt, das den Schülerinnen und Schülern Raum bot, sich mit wichtigen Fragen des Erwachsenwerdens auseinanderzusetzen, eigene Erfahrungen zu sammeln und neue Perspektiven zu gewinnen. Unterstützt wurde die Woche durch verschiedene externe Kooperationspartner, die mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung wertvolle Beiträge leisteten.

Selbstbewusstsein, Grenzen und gegenseitiger Respekt

Von Montag bis Mittwoch standen die Themen Selbstbehauptung, Körperbewusstsein und persönliche Grenzen im Mittelpunkt. Die Burschen nahmen an einem Kickbox-/Grappling- und MMA-Workshop teil, bei dem nicht nur sportliche Übungen, sondern vor allem auch die dahinterstehenden Werte eine zentrale Rolle spielten. Gemeinsam mit den Trainern von "Roots Collective" beschäftigten sie sich mit Selbstvertrauen, Respekt, Fairness, dem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Stärke und dem Erkennen persönlicher Grenzen. Durch praktische Übungen konnten die Jugendlichen erfahren, wie wichtig Kontrolle, gegenseitiger Respekt und ein bewusstes Handeln in unterschiedlichen Situationen sind.

Zeitgleich absolvierten die Mädchen einen WenDo-Workshop mit Derya. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, sich intensiv mit Selbstbehauptung und Selbstverteidigung auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt standen das Stärken des eigenen Selbstbewusstseins, das Erkennen und Durchsetzen persönlicher Grenzen sowie ein sicheres Auftreten in herausfordernden Situationen. Dabei konnten die Schülerinnen eigene Stärken entdecken und Strategien kennenlernen, um selbstbestimmt und sicher handeln zu können.

Vorbereitung auf die nächsten Schritte

Am Donnerstag und Freitag richtete sich der Blick verstärkt auf die Zeit nach der Mittelschule. In einem Bewerbungsworkshop der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) erhielten die Schülerinnen und Schüler praktische Tipps für ihre bevorstehende Berufswahl. Neben wichtigen Informationen zu Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgesprächen konnten sie auch konkrete Übungen durchführen und dadurch mehr Sicherheit für den Einstieg in die Arbeitswelt gewinnen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Woche war der sexualpädagogische Workshop „Achtung Liebe“ von AMSA. Die Jugendlichen setzten sich altersgerecht mit Themen wie persönlichen Grenzen, gegenseitigem Respekt, Konsens und Verhütung auseinander. Dabei stand der Austausch über einen wertschätzenden und verantwortungsvollen Umgang miteinander im Mittelpunkt.

Bewusst entscheiden und Verantwortung übernehmen

Auch das Thema Suchtprävention spielte während der Projektwoche eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeit (SCHUSO) und mit Unterstützung des JUZE-Teams beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Alkohol- und Nikotinkonsum. In einem Planspiel schlüpften sie in verschiedene Rollen und stellten eine typische Partysituation nach. Anschließend wurden die Erfahrungen aus dem Planspiel gemeinsam reflektiert und Themen wie Konsumverhalten, Gruppendruck, eigene Entscheidungen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol und Nikotin miteinander besprochen.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigten deutlich, dass die Woche sehr gut angenommen wurde. Die Jugendliche empfanden die Workshops als abwechslungsreich, interessant und hilfreich. Besonders wertvoll war für sie die Möglichkeit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die im Alltag und auf ihrem weiteren Lebensweg eine Rolle spielen. Dabei konnten sie eigene Stärken entdecken, neue Perspektiven gewinnen und wichtige Erfahrungen für die Zeit nach der Mittelschule sammeln.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Personen, Organisationen und Kooperationspartnern, die durch ihre Zusammenarbeit und ihr Engagement diese besondere Woche ermöglicht haben.

Kristof Köck

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